Australischer Marienkäfer

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Larven/Adulte Tiere auf Papierstreifen.

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Larven : 25 Tiere [ für 2 bis 3 Pflanzen ]

ACHTUNG:
In den Wintermonaten kein Versand des Nützling, da er sehr empfindlich auf frostige Temperaturen reagiert
. Ein Einsatz ist ab Mitte März wieder sinnvoll
Beschreibung lesen

Australischer Marienkäfer (lat. Cryptolaemus montrouzieri)

Dieser natürliche Feind der Wollläuse kommt ursprünglich aus Australien und wird bereits seit Jahrzehnten in Europa eingesetzt. Da er an unsere kalten Winter nicht angepasst ist, kann er sich im Freiland nicht verbreiten und stellt somit keine Gefahr für unsere heimischen Marienkäferarten dar.
Die schwarz-roten Käfer sind etwas kleiner als unser heimischer 7-Punkt Marienkäfer. Besonderes Kennzeichen sind die schwarzen Flügeldecken und der orange-rote Kopf. Käfer und Larven ernähren sich von Wollläusen. Dabei ist die Larve, die bis zu 1,3 cm lang werden kann, gefräßiger als der erwachsende Käfer.
Die Larve des Australischen Marienkäfers kann auch als "Wolf im Schafspelz" bezeichnet werden. Sie sieht der Wolllaus sehr ähnlich: weiß bemehlt und wollig. Jedoch ist sie weitaus größer und kann sich schneller fortbewegen. Man könnte sie auf den ersten Blick mit einer Wolllaus verwechseln. 

Was ist zu beachten!

  • Für einen nachhaltigen Erfolg wird die Kombination mit Leptomastix Schlupfwespen empfohlen
  • Optimal ist es, wenn die Anwendung noch am Abend des Liefertages erfolgt
  • Benötigt Trinkwasser in Form von Tröpfchen auf den Blättern. Daher die Pflanzen alle 2-3 Tage mit Wasser besprühen
  • Larven kurzzeitig bei 18-20°C lagerbar


Hinweis:

  • Nützlinge reagieren sehr empfindlich auf Chemie. Daher sollte einige Zeit vor dem Einsatz kein chemischer Pflanzenschutz mehr erfolgt sein
  • Nützlinge reagieren sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, daher kann trotz guter Nützlingsqualität jeder Einsatz mit unterschiedlichem Erfolg verlaufen

Einsatzbedingungen

Einsatzzeit:

  • Sobald die ersten Schädlinge auftreten
  • In Innenräumen ganzjährig möglich, bei Temperaturen über 18°C


Temperatur:

  • Optimal sind 20 bis 25°C
  • Unter 18 °C und über 33 °C wird der Nützling inaktiv


Luftfeuchtigkeit:

  • Die Luftfeuchtigkeit sollte 50% rF bis 80% rF betragen
  • Die Pflanzen während des Einsatzes alle 2-3 Tage mit Wasser besprühen

Einsatzort

  • Innenraum
  • Wintergarten
  • Gewächshaus
  • Zimmer- und Büropflanzen


Nicht im Freien einsetzbar!

Lebenserwartung

  • Die erwachsenden Marienkäfer leben einige Wochen bis zu mehreren Monaten, in denen die Weibchen bis zu 500 Eier ablegen

Anwendung

  • Verpackung erst am Ausbringort öffnen
  • Ausbringung möglichst morgens oder abends vornehmen, da die Larven auf starke Sonneneinstrahlung empfindlich reagieren können
  • Eine Freilassung während der Dämmerung hat sich bewährt, da die Käfer dann nicht an die Fenster abwandern
  • Papierstreifen mit den Larven vorsichtig entnehmen und in die befallenen Pflanzen legen
  • Die Larven wandern von selbst auf die Pflanze über
  • Papier nach zwei Tagen wieder entfernen


Erfolgskontrolle:

Erst nach der 4. Häutung mit einer Größe von 1,2 bis 2 cm fressen die Marienkäferlarven so viel, dass ein erster Erfolg sichtbar wird. Sie werden daher erst ca. 3 Wochen nach der Ausbringung der Larven eine deutliche Reduzierung der Schmierläuse erkennen.

Gut zu wissen:
Nach der 4. Häutung erfolgt die Umwandlung zum erwachsenden Insekt. Dies geschieht in der Regel innerhalb 1-2-wöchigen Ruhephase als Puppe. Die Puppen des australischen Marienkäfers haben schwarze Punkte und sind kugelförmig. Mit dem Hinterende kleben sie an Blattunterseiten, Stängeln oder anderen geschützten Unterlagen. Bitte entfernen Sie diese nicht! Aus den Umhüllungen schlüpfen die erwachsenden Marienkäfer, die weitere Schmierläuse fressen.