Macrolophus pygmaeus

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Macrolophus pygmaeus

ist ein heimischer Räuber, 3 - 4,2 mm groß, schlank und zart-grün gefärbt. Die Larven und erwachsenen Tiere ernähren sich hauptsächlich von den Larven der Weißen Fliege, saugen aber auch Blattläuse, Thripslarven und Milben aus. Außerdem benötigen die Wanzen für ihre Entwicklung Pflanzensaft von Solanaceen (z.B. Tomate, Tabak). Die Weibchen von Macrolophus legen ihre Eier direkt in die Blattrippen der Pflanzen. Die Larven halten sich meist unterhalb der Blätter auf und suchen aktiv nach Weißen Fliegen-Larven.

Gut zu Wissen!

  • Ein Kombinierter Einsatz mit der Encarsia formosa Schlupfwespe hat sich bewährt
  • Vorbeugender Einsatz bei Kulturbeginn, da Macrolophus ca. 6-8 Wochen zur Etablierung benötigt
  • Bei einem vorbeugenden Einsatz kann man sterilisierte Motteneier (Sitotroga sp.) alle 14 Tage als Ersatznahrung ausbringen(Siehe Stärkunsmittel)
  • Macrolophus ernährt sich von tierischer Beute als auch von Pflanzensäften. An Zierpflanzen können daher Saugschäden an Blüten entstehen
  • Macrolophus pygmaeus geht im Winterhalbjahr unter Kurztagbedingungen in Diapause (=Winterruhe)
  • Die Wanze ist bereits ab 10 °C aktiv und kann daher schon ab Mitte Februar freigelassen werden
  • Eine Lagerung ist bei 8 – 10 °C für max. 1 – 2 Tage möglich

Einsatzbedingung

Einsatzzeit:

  • Von März bis Oktober im Innenraum
  • Vorbeugend einsetzen oder sofort ab Befallsbeginn


Temperatur:

  • Ab 10 °C aktiv
  • 20 - 28 °C


Luftfeuchtigkeit

  • Optimal 65 % rF
  • Ausreichend 30% rF


Achtung!

Der Einsatz in unseren Breiten nur von März bis Oktober ratsam. Von November bis Februar reicht die natürliche Sonneneinstrahlung nicht aus.

Einsatzort

  • Gewächshaus
  • Tomate, Paprika, Gurke, Pelargonien, Gerbera usw.
  • Ein Einsatz im Freien ist nicht empfehlenswert

Lebenserwartung

  • Die erwachsenen Raubwanzen leben bis zu 40 Tage

Anwendung

  • Öffnen der Verpackung erst im Bestand. Erwachsene Tiere ausfliegen lassen
  • Larven mit Papierstreifen auf den Kulturpflanzen und - falls vorhanden - auch auf den Depotpflanzen, z.B. Ziertabak oder Solanum-Arten, verteilen
  • Dazu an mehreren Stellen im Bestand etwas Zusatzfutter (siehe Sitotroga-Zusatzfutter) auf ein Blatt streuen, Larven mit Papierstreifen aus der Verpackung nehmen oder vorsichtig herausklopfen
  • Pflanzen während des Einsatzes alle 2-4 Tage besprühen, da die Tiere trinkbares Wasser benötigen
  • Wiederholung der Ausbringung nach 14 Tagen



Erfolgskontrolle:

Da sich die Population  langsam aufbaut, ist eine gute Bekämpfungsleistung erst 2 bis 3 Monate nach der Ausbringung zu erwarten. Dann finden sich vermehrt ausgesaugte Larvenstadien der Weißen Fliege.