Amblyseius californicus

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Tiere und Eier auf Bohnenblättern.

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1.000 Tiere für bis zu 5 Pflanzen
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Amblyseius californicus
ist ein natürlicher Gegenspieler von Spinnmilben, ernährt sich aber auch von Weichhautmilben und Blütenpollen und bleibt daher länger auf der Pflanze erhalten, als die Pythoseiulus-Raubmilbe. In der Gestalt ist sie der Thrips-Raubmilbe sehr ähnlich. Die erwachsenden Milben sind 0,4-0,5 mm groß, weiß-orange bis gelb gefärbt und tropfenförmig mit kurzen Beinen. Die Raubmilben sind sehr beweglich und befinden sich hauptsächlich auf der Blattunterseite.

Gut zu wissen!

Die Ambylseius-Raubmilbe ist ein sehr guter Gegenspieler im Kampf gegen die Spinnenmilben.  Jedoch benötigt dieser Nützling eine längere Zeit, um sich auf der Pflanze zu etablieren. Hat die Ambyleius-Raubmilbe einmal Ihre Kolonie aufgebaut, ist Sie in der Bekämpfung nicht mehr zu stoppen und verbleibt länger auf der Pflanze, als ihr Mitspieler der Pytoseiulus-Raubmilbe. Sie sind in Ihrer Beute nicht wählerisch und ernähren sich auch von Weichhautmilben, jungen Thripslarven und Pollen. Sogar hohe Temperaturen und eine geringe Luftfeuchtigkeit werden toleriert. Sollte es zu längeren Phasen kommen, in denen die Raubmilbe nichts zu fressen findet, übersteht Sie dies ohne Probleme. Aufgrund ihrer Mobilität und der hohen Toleranz gegenüber Fressverhalten, Luftfeuchtigkeit und Temperatur eignet sich die Ablyseius-Raubmilbe perfekt für den prophylaktischen Einsatz.

Hinweis:

  • Raubmilben reagieren sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, daher kann trotz guter Nutzungsqualität jeder Einsatz mit unterschiedlichem Erfolg verlaufen
  • Nützlinge reagieren sehr empfindlich auf Chemie. Daher sollte einige Zeit vor dem Einsatz kein chemischer Pflanzenschutz mehr erfolgt sein
  • Nützlinge sind Lebewesen und können nur kurzzeitig gelagert werden
  • Bei akutem Befall mit Spinnmilben ist die Kombination mit Phytoseiulus -Raubmilbe zu empfehlen und bietet einen höheren Bekämpfungserfolg
  • Diese beiden Raubmilben sind auch als Mix erhältlich
  • Optimal ist es, wenn die Anwendung noch am Abend des Liefertages erfolgt


Einsatzbedingungen

Einsatzzeit:

  • Vorbeugend oder ab Befallsbeginn
  • Sofort ab auftreten von Spinnmilben, bevor sich eine zu starke Spinnmilbenpopulation aufgebaut hat
  • Die Raubmilbe kann im Innenraum ganzjährig angewendet werden, wobei die Mindesttemperaturen beachtet werden sollten
  • Gute Etablierung in blühenden Beständen


Temperatur: 

  • Optimal zwischen 20°C und 35°C
  • Unter 15°C wird die Raubmilbe inaktiv


Luftfeuchtigkeit: 

  • Optimal 50-65 % rF
  • Ausreichend 30 % rF
  • Gute Anpassung an höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeit
  • Kurzes Übersprühen der Pflanzen mehrmals täglich fördert die Entwicklung und Vermehrung der Raubmilben

Einsatzort

  • Innenräume
  • Wintergarten
  • Terrasse
  • Gewächshaus

Lebenserwartung

  • Die erwachsenden Raubmilben leben etwa 14 Tage

Anwendung

  • Tüte mit Bohnenblättern erst am Ausbringungsort öffnen
  • Dabei beim Anfassen nicht zu viel Druck auf die Blätter ausüben, da sonst Tiere zerquetscht werden können
  • Bohnenblätter in die befallenen Pflanzen legen. Möglichst schattig und nahe bei den Spinnmilben
  • Befallsherde stärker belegen
  • Randbereiche mit abdecken
  • Restliches Verpackungsmaterial (Einschlagpapier und Folien-Tüte) ebenfalls für 1-2 Tage in den Pflanzen lassen, da sich auch dort noch Raubmilben befinden können
  • Trockene Blätter können nach 5-7 Tagen entfernt werden


Vorbeugend: 

  • 2-4 Tiere pro m²


bei Befall: 

  • Bis zu 5-10 Tiere/ m²
  • Im Abstand von 2 Wochen wiederholen


Erfolgskontrolle:

Erste Erfolge sind erst nach einer Woche sichtbar.